| In den Stunden des nackten Entsetzens tropfen die Sekunden wie langsam fließender Honig in die Gegenwart. | Vermischtes | Schyboll Christa | 08.09.2009 |
| Deine Gefühle
wandern durch die Labyrinthe deines Selbst
und berauschen sich dort
an ihrer Einzigartigkeit
die sich zu keiner Zeit
in allen Welten wiederholen wird | Vermischtes | Schyboll Christa | 07.06.2004 |
| Deine träumende Zukunft
die noch werden will
steckt atemringend im Geburtskanal
und wartet auf die nächste Wehe
um endlich Wirklichkeit in
deiner Jetztzeit nun zu werden | Vermischtes | Schyboll Christa | 07.06.2004 |
| Den Schwachen zu tadeln heißt, seine Schwäche zu stärken! | Vermischtes | Schyboll Christa | 07.06.2004 |
| Es gibt Menschen, die sich lange Zeiten nur in Meditationen versenken. Dann gibt es Menschen, die unentwegt Gebete oder Mantras murmeln.Auch gibt es Menschen, die stundenlang die Kirchen und die Tempel füllen... Doch gibt es auch noch Menschen, die einfach da sind – wenn der Nächste sie so dringend braucht.
Vielleicht sind diese Menschen dem Himmel in so mancher Stunde näher. | Vermischtes | Schyboll Christa | 07.06.2004 |
| Frieden
erhalten wir nicht
durch die Vernichtung der äußeren Waffen
durch das gegenseitige n Schach halten
oder durch Wirtschaftssanktionen
Frieden
werden wir nur erreichen
durch eine Entwicklung des Geistes
der in seinem Denken
die Freiheit und die Liebe
durch Menschenhände und Herzen tätig umgestaltet | Vermischtes | Schyboll Christa | 07.06.2004 |
| Ich habe
intensiv gelebt
geliebt und allerlei Geheimnisse erforscht.
Der Körpertod darf kommen.
Mein Leben allerdings
währt immerfort.
Und meine Seele tanzt. | Vermischtes | Schyboll Christa | 07.06.2004 |
| Ich teile mit Milliarden von Menschen die Erde,aber mit niemandem meine Einzigartigkeit. | Vermischtes | Schyboll Christa | 07.06.2004 |
| Im Antlitz des anderen
spüre ich mein Sein
sehe ich mein Vermögen und Unvermögen
erfahre ich meinen Mut und meine Ängste
erlebe ich meine Blockaden und mein Sehnen
Im Antlitz des anderen:
Ist mein Zuhause
weil sein Spiegel
meine Wirklichkeit ist | Vermischtes | Schyboll Christa | 07.06.2004 |
| Im Gewordenen
liegen die Erfahrungen
deiner Vergangenheit
Im Werden
liegen die Chancen deiner Zukunft
Im Sein
liegt deine Ewigkeit | Vermischtes | Schyboll Christa | 07.06.2004 |
| In schwindelerregend kurzer Zeit
passt du dich willig an
an das Diktat einer Terrorwirtschaft
die dir sagt
was gesund ist und schmeckt
was richtig ist und was falsch
was in ist und was out
Und in kleinen stillen Augenblicken
ahnst du die dünnen Fäden
an denen du schon eine ganze Zeitlang
klebst und funktionierst
zum Glück und zur Freude
vieler Wirtschaftszweige | Vermischtes | Schyboll Christa | 07.06.2004 |
| Kreative Menschen denken in Bildern
und zaubern
durch ihre Imaginationen
Kunst und Kultur
in das Wachsen der Menschheit | Vermischtes | Schyboll Christa | 07.06.2004 |
| Krieg
bedingt:
ein indiviudelles Ja zur Waffe
Frieden
bedingt:
ein individuelles Nein zum Krieg | Vermischtes | Schyboll Christa | 07.06.2004 |
| Scharfsinn
ist das schneidende Messer des Intellekts
das zwar alles messerscharf trennen kann
jedoch keinem seiner Schnittobjekte
nach der Denksezierung
wieder Leben einhaucht | Vermischtes | Schyboll Christa | 07.06.2004 |
| Transparente Folien
hast du um dich gespannt
und glaubst dich verhüllt und geschützt
auch vor den Händen
die nur Streicheln wollen | Vermischtes | Schyboll Christa | 07.06.2004 |
| Viele Menschen sind unentwegt damit beschäftigt, die Bilder der Vergangenheit den Perspektiven der Gegenwart anzupassen,statt mit den inneren Bildern schon mal die Zukunft im Jetzt zu verändern. Zugesandt von:
Christa Schyboll | Vermischtes | Schyboll Christa | 07.06.2004 |
| Welche Spuren verwischst du
wenn du leise Nettigkeiten über dich selbst
in deine Gespräche flechtest
Fürchtest du vielleicht
dir selbst am Ende nicht gerecht zu werden | Vermischtes | Schyboll Christa | 07.06.2004 |
| Wenn das Wort, schärfer ist als ein Schwert, ist ein Satz, dann potenter als ein Heer? Und sind Seiten weiser Sätze dann gefahrvoller als entfesseltes Atom?
Wenn das Wort aber nur ein Schatten ist vom wahren Gefühl, ist das wahre Gefühl, dann nur ein Schatten einer ersten Idee?
Fühlte sich die Idee ins Sein oder dachte sich das Sein ins Gefühl und schuf dabei das Wort, das stärker ist als ein Schwert? | Vermischtes | Schyboll Christa | 07.06.2004 |
| Wenn Du dich jetzt auf der Höhe deines Verstandes glaubst, hast du keine Vorstellung von der Tiefe deines Nichtwissens. | Vermischtes | Schyboll Christa | 07.06.2004 |
| Zustand der Gnade
ist unter anderem:
Wenn Seele und Geist
in Harmonie
durch unseren Körper wandern | Vermischtes | Schyboll Christa | 07.06.2004 |